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Sympaten

SIM – SymPaten Initiative Marburg

Viele Kinder und Jugendliche haben aufgrund ihrer Lebenssituation nicht die Möglichkeit, professionelle Hilfe bei Schwierigkeiten in der Schule in Anspruch zu nehmen.

Um einige dieser Kinder und Jugendlichen zu unterstützen, ist in 2011 ein  Projekt des Katholischen Jugendreferates Marburg/ Amöneburg in Kooperation mit dem Caritasverband Marburg e.V entstanden.

Ziel der „SymPaten Initiative Marburg“ ist es, dass Menschen, die sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten, ein Kind oder einen Jugendlichen über einen längeren Zeitraum begleiten und in schulischen Belangen, bei der Suche nach einem Praktikumsplatz oder auch in der Motivation zum Lernen, unterstützen. Es sind oft Kinder mit Migrationshintergrund, die diese Unterstützung benötigen. Anfragen gibt es sowohl für Grundschulkinder als auch für SchülerInnen höhere Klassen. 

Zur Zeit werden 16 Kinder von unseren SymPatInnen betreut, kooperierende Schulen sind: Richtsberg Gesamtschule, Geschwister-Scholl-Schule, Schwanhofschule, Martin-Luther-Schule, Gerhardt-Hauptmann-Schule, Brüder-Grimm-Schule und die Astrid-Lindgren-Schule.

Wenn Sie sich als SymPate/in engagieren möchten:

SymPaten

Wenn Sie sich als Paten/in engangieren möchten...

Zeitlicher Rahmen:  2-3 Stunden pro Woche

Geboten wird: Einführung und Begleitung, Qualifizierung, Versicherungsschutz, Fahrtkostenerstattung

Voraussetzungen: Soziale Kompetenz, Empathie, Lebenserfahrung, Zuverlässigkeit

Wenn Sie sich das Ehrenamt eines/r SymPaten/in vorstellen können, melden Sie sich bitte im Jugendreferat.

 

Marburgs SymPaten – Ein Bericht über eine besondere Initiative


Es ist nun schon einige Jahre her – genauer im Jahr 2012 –, als ich von einem Projekt in Marburg erfuhr, das Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen vor allem im schulischen Bereich Hilfestellung geben wollte.


Ein Aufruf im Rahmen eines Gottesdienstes, dabei mitzumachen, erweckte meine Neugier. Es sollte ein Einführungsvortrag in Räumen der Caritas in der Schückingstraße stattfinden. Ich ging hin und erfuhr dort, dass sich Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen, einem Kind oder einem Jugendlichen in schulischen Belangen, bei der Suche nach einem Praktikumsplatz oder bei Lernschwierigkeiten und fehlender Motivation zu lernen oder auch bei gestörtem Sozialverhalten Hilfestellung geben sollen. Über einen längeren Zeitraum werden durch wöchentliche Begegnungen meist in der jeweiligen Schule ein Vertrauensverhältnis


aufgebaut und Schwächen in einzelnen Fächern abgebaut.


Das Konzept überzeugte mich mitzumachen und bald hatte ich einen Schüler an der Richtsberg-Gesamtschule, den ich von da an jede Woche für jeweils gut eine Stunde traf. Er ging in die siebte Klasse und war froh, Zusammenhänge in Mathe, Deutsch oder auch anderen Fächern verstehen zu lernen. Wir waren bald in einer „win – win – Situation“: er schrieb bessere Tests und ich freute mich an seinem Erfolg.


Mir wurde schnell klar, dass der für das Projekt, das in Kooperation des Caritasverbandes Marburg e.V. und dem Jugendreferat Marburg /Amöneburg ins Leben gerufen worden war, gewählte Name „SymPaten Initiative Marburg“ voll seinem Namen gerecht wurde. In den Räumen der Caritas fanden und finden mehrmals im Jahr Austauschtreffen statt, bei denen man die anderen SymPaten*innen kennenlernt, sich über Erfolge und auch Schwierigkeiten mit einzelnen Schülern unterhalt, Ratschläge erteilt oder bekommt und so zu einer Gruppe zusammenwächst. Ein, zwei Mal im Jahr findet auch eine Fortbildungsveranstaltung statt, bei der ein kompetenter Fachmann oder eine versierte Psychologin Hilfen und Ratschläge vermittelt, die für das richtige Verhalten bei den Kindern hilfreich sind. Und einmal im Jahr treffen sich die Kinder mit ihren Sympaten und der Caritas zu einem Event wie klettern im Kletterpark, beim Minigolfspielen oder im Chemikum u.a., bei dem alle immer große Freude haben.


Waren es am Anfang meist Kinder aus Patchwork-Familien, so wurden es in den letzten Jahren mehr und mehr auch Kinder mit Migrationshintergrund, die vor allem Deutsch lernen müssen aber auch das Zusammenleben in Deutschland besser verstehen sollen. Diese Kinder werden oft über eine Reihe von Jahren begleitet und es bildet sich dann meist ein fast familiäres Vertrauensverhältnis heraus.


Wenn auch Sie Lust haben mitzumachen, über soziale Kompetenz, Empathie und Lebenserfahrung verfügen, können Sie sich gern an Frau Irmgard Skott, Tel.: 06421 26342, per E-Mail i.skott@caritas-marburg.de oder Frau Kirstin Koberstein Tel.: 06422 890870, per E-Mail: jugendbildung-marburg@bistum-fulda.de, wenden.


Franz Xaver Brock


Im Chemikum / Foto: Franz Xaver Brock
Im Chemikum / Foto: Franz Xaver Brock
 

Katholisches Jugendreferat Marburg


Am Johannes 2

35287 Amöneburg

Tel. 06422 - 890870

Fax 06422 - 85173

 

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